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MySQL Server auf Mac OS X 10.5 Leopard installieren

Wenn man erstmal weiß, wie es geht, dann ist immer alles ganz einfach. So auch bei der Installation einer MySQL Datenbank auf dem Mac. Um mir die Arbeit in Zukunft noch leichter zu machen, poste ich hier mal meine mini HowTo…

  • Download der MySQL DB im “package format” für Mac OS X 10.5. Das hat den Vorteil, dass sich die DB fast komplett automatisch installiert.
  • Package starten und der simplen Installationsanleitung folgen.
  • Die DB befindet sich nun im Verzeichnis (wobei “mysql” nur ein Alias ist und auf die aktuelle Installation zeigt):
/usr/local/mysql/
  • Der Service kann nun gestartet werden mit:
cd  /usr/local/mysql/bin
sudo ./mysqld_safe&

Der Service sollte jetzt im Hintergrund laufen. Die grundlegende Installation ist nun, ob man es glaubt oder nicht, abgeschlossen. Allerdings sind keine Passwörter gesetzt für den root user und von außen ist der Zugriff auf die DB auch nicht möglich. Um dieses Manko zu beheben, müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden und machen genau da weiter, wo wir aufgehört haben:

  • Login in die DB mit (unter /usr/local/mysql/bin):
./mysql -u root
  • Da noch kein Passwort gesetzt wurde, sollte man umgehend mit dem mysql server verbunden sein und ihn mit statements füttern können. Welche Nutzer existieren und ob ein Passwort gesetzt ist, kann man herausfinden mit (Passwörter werden in der DB nur als Hashwerte gespeichert):
SELECT host, user, password FROM mysql.user;
  • Passwörter können für bestehende User so gesetzt werden:
SET PASSWORD FOR ''@'localhost' = PASSWORD('passwort');
 
SET PASSWORD FOR 'root'@'localhost' = PASSWORD('passwort');
 
SET PASSWORD FOR 'root'@'127.0.0.1' = PASSWORD('passwort');
  • Damit der Zugriff auch von außen möglich ist, empfiehlt es sich einen neuen Nutzer anzulegen. Das kann man so machen (es wird der Nutzer “mysql” angelegt):
GRANT ALL PRIVILEGES ON *.* TO 'mysql'@'localhost' IDENTIFIED BY 'passwort' WITH GRANT OPTION;
 
GRANT ALL PRIVILEGES ON *.* TO 'mysql'@'%' IDENTIFIED BY 'passwort' WITH GRANT OPTION;

Das war’s schon. Das Verbinden zum Server dürfte ab jetzt nur noch möglich sein  mit (vorher mit “exit” ausloggen ;-) ):

./mysql -u root -p

Wenn man den Service nun noch in der Firewall frei gibt, kann man vom Netzwerk aus auf die DB zugreifen. Zum Entwickeln und Rumspielen reicht das erstmal so. Eine ausführliche Anleitung gibt es natürlich in der Dokumentation vom MySQL Server.

Glassfish Installation unter Windows

In den meisten Fällen reicht es aus, einfach nur NetBeans runter zu laden und zu installieren. Dort wird der Glassfish automatisch mitgeliefert. Will man NetBeans aber nicht haben und eventuell sogar mehrere verschiedene Versionen des Glassfish parallel installieren, muss man andere Wege gehen.

Man lädt sich keine setup.exe runter, wie man es als Windowsnutzer gewöhnt ist, sondern ein JAR-Archiv von der Seite glassfish.dev.java.net. Auf der Downloadseite findet sich auch die folgende Anleitung auf englisch:

  • Prüfen, ob JAVA_HOME in den Umgebungsvariablen auf den richtigen JDK gesetzt sind.
  • In der Eingabeaufforderung im entsprechenden Verzeichnis folgenden Befehl ausführen:
java -Xmx256m -jar filename.jar
  • Der Server wird im Verzeichnis \glassfish entpackt. Danach folgende Befehle ausführen:
cd glassfish
lib\ant\bin\ant -f setup.xml
  • Done.

    Ob man es glaubt oder nicht, das war’s schon. Das Ant Script konfiguriert alles was nötig ist, um den Server mit:

    cd /bin
    asadmin start-domain domain1

    zu starten.

    Java JNI nutzen mit Hilfe von Eclipse CDT und MinGW

    Da ich mich jüngst mit diesem Thema beschäftigt habe und ich auch ein paar Stunden Zeit investieren musste, bis alles einwandfrei funktionierte, hier nun eine kleine Anleitung nach dem Schema “Hello World”, wie man Java und C++ mit Hilfe von JNI verbindet und das Ganze in Kombination mit Eclipse. Continue reading ‘Java JNI nutzen mit Hilfe von Eclipse CDT und MinGW’

    Neues Plugin für Eclipse zur Qt – Integration

    Vor einiger Zeit hatte ich noch ein ausführliches Tutorial geschrieben, wie man Qt und C++ mit Hilfe von CDT in Eclipse integriert. Die ganze Sache ist/war ein wenig umständlich und aufwendig. Nun scheint Trolltech selber ein Plugin für Eclipse entwickelt zu haben, wie ich auf Golem.de gelesen habe. Leider kann ich noch nicht sagen, wie das Plugin funktioniert und was es genau macht. Momentan habe ich leider auch keine Zeit es zu testen und um dann ausführlicher darüber zu berichten. Die schon ein paar Tage alte News will ich aber keinem vorenthalten, auch wenn das heißen könnte, dass die von mir mühselig verfasste Anleitung nun nicht mehr benötigt wird ;-) . Sollte ich Qt irgendwann noch mal benötigen, werde ich mich mit dem Plugin näher befassen und dann auch etwas dazu schreiben.

    Weiterführende Links:

    Ich hoffe die Links helfen interessierten Lesern weiter.