Persistierung von Http Sessions beim Neustart vom Glassfish verhindern

Posted on 22 April 2009 | No responses

Wenn man viel mit Spring arbeitet kennt man das Problem. Wenn der Server neu gestartet  oder die Web Applikation undeployed wird, fallen einen sofort die unschönen NotSerializableExceptions auf. Ok, kann man mit leben, ist ein bekanntes Problem… Jedoch bin ich durch Zufall auf die Lösung gestoßen.

Per Default werden Http Sessions vom Glassfish eh nur im Speicher gehalten, jedoch versucht der Server beim Neustart die noch laufenden Sessions in eine Datei zu schreiben (serialisieren). Das kann durch eine Konfiguration in der sun-web.xml unterbunden werden:

<sun-web-app>
    <session-config>
      <session-manager persistence-type="memory">
        <manager-properties>
          <property name="sessionFilename" value="" />
        </manager-properties>
      </session-manager>
    </session-config>
  </sun-web-app>

Beim “sessionFilename” wird einfach das value leer gelassen. Für den Glassfish heißt das, dass er nix speichern soll. Nachzulesen auch auf der Website von sun.

MySQL Server auf Mac OS X 10.5 Leopard installieren

Posted on 23 February 2009 | 2 responses

Wenn man erstmal weiß, wie es geht, dann ist immer alles ganz einfach. So auch bei der Installation einer MySQL Datenbank auf dem Mac. Um mir die Arbeit in Zukunft noch leichter zu machen, poste ich hier mal meine mini HowTo…

  • Download der MySQL DB im “package format” für Mac OS X 10.5. Das hat den Vorteil, dass sich die DB fast komplett automatisch installiert.
  • Package starten und der simplen Installationsanleitung folgen.
  • Die DB befindet sich nun im Verzeichnis (wobei “mysql” nur ein Alias ist und auf die aktuelle Installation zeigt):
/usr/local/mysql/
  • Der Service kann nun gestartet werden mit:
cd  /usr/local/mysql/bin
sudo ./mysqld_safe&

Der Service sollte jetzt im Hintergrund laufen. Die grundlegende Installation ist nun, ob man es glaubt oder nicht, abgeschlossen. Allerdings sind keine Passwörter gesetzt für den root user und von außen ist der Zugriff auf die DB auch nicht möglich. Um dieses Manko zu beheben, müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden und machen genau da weiter, wo wir aufgehört haben:

  • Login in die DB mit (unter /usr/local/mysql/bin):
./mysql -u root
  • Da noch kein Passwort gesetzt wurde, sollte man umgehend mit dem mysql server verbunden sein und ihn mit statements füttern können. Welche Nutzer existieren und ob ein Passwort gesetzt ist, kann man herausfinden mit (Passwörter werden in der DB nur als Hashwerte gespeichert):
SELECT host, user, password FROM mysql.user;
  • Passwörter können für bestehende User so gesetzt werden:
SET PASSWORD FOR ''@'localhost' = PASSWORD('passwort');
 
SET PASSWORD FOR 'root'@'localhost' = PASSWORD('passwort');
 
SET PASSWORD FOR 'root'@'127.0.0.1' = PASSWORD('passwort');
  • Damit der Zugriff auch von außen möglich ist, empfiehlt es sich einen neuen Nutzer anzulegen. Das kann man so machen (es wird der Nutzer “mysql” angelegt):
GRANT ALL PRIVILEGES ON *.* TO 'mysql'@'localhost' IDENTIFIED BY 'passwort' WITH GRANT OPTION;
 
GRANT ALL PRIVILEGES ON *.* TO 'mysql'@'%' IDENTIFIED BY 'passwort' WITH GRANT OPTION;

Das war’s schon. Das Verbinden zum Server dürfte ab jetzt nur noch möglich sein  mit (vorher mit “exit” ausloggen ;-) ):

./mysql -u root -p

Wenn man den Service nun noch in der Firewall frei gibt, kann man vom Netzwerk aus auf die DB zugreifen. Zum Entwickeln und Rumspielen reicht das erstmal so. Eine ausführliche Anleitung gibt es natürlich in der Dokumentation vom MySQL Server.

muCommander

Posted on 8 February 2009 | No responses

Auf der Suche nach einen neuen FileManager, bin  ich auf den muCommander gestoßen. Natürlich lässt sich dieser wie der damalige Norton Commander bedienen, aber gerade beim Navigieren durch Verzeichnisse verhält sich der muCommander eher wie der Finder von Mac OS X (was besonders für Leute interessant ist, die teilweise auch mit Windows XP arbeiten müssen). Der muCommander ist plattformunabhängig, schlank, schnell, überzeugt durch intuitive Bedienung und steht unter der GNU GPL v3. Der Funktionsumfang ist zwar nicht so überwältigend wie beim SpeedCommander, TotalCommander, FreeCommander und co, für meine Bedürfnisse jedoch völlig ausreichend.

Safari anpassen

Posted on 22 January 2009 | 2 responses

Als überzeugter Firefox-Nutzer ist man in der Regel doch sehr verwöhnt: Der Browser kann sehr gut an die eigenen Bedürfnisse angepasst und der Funktionsumfang durch Plugins beliebig erweitert werden. Als Umsteiger auf Mac OS X möchte ich erstmal Safari eine Chance geben sich zu beweisen. Safari ist schlank, schnell und einfach (das was Firefox mit der Version 0.8 auch mal war ;-) ) und hat mich positiv überrascht. Auf ein paar elementare Features möchte ich aber nicht verzichten und so hab ich mich im Netz auf die Suche gemacht, Safari etwas besser an meine Bedürfnisse anzupassen…

Der Webdeveloper oder Firebug kann im Safari ansatzweise durch den eingebauten Inspector ersetzt werden. An den Funktionsumfang der beiden Firefoxplugins kommt dieser zwar nicht ran, aber für einfache Recherchen im Code reicht er völlig aus und überzeugt durch eine intuitive Handhabung. Aktiviert wird dieser in der Konsole mit:
defaults write com.apple.Safari WebKitDeveloperExtras -bool true
Update 23.01.2009: Die “WebDeveloper Extras” können in den Einstellungen unter “Erweitert” aktiviert werden, was natürlich deutlich schneller und einfacher zu bewerkstelligen ist.  (Danke für den Hinweis.)

Tabs sind in meinen Augen aus einem Browser nicht mehr wegzudenken. Safari unterstützt dies natürlich genau so gut wie alle anderen Browser, fast jedefalls:
defaults write com.apple.Safari TargetedClicksCreateTabs -bool true
Dieser Befehl sorgt dafür, dass stetes alle neuen Fenster nicht als Fenster geöffnet werden, sondern immer als Tabs. 

Und für alle die sich nicht durch die “autocomplete” Sperre einiger Web Sites bevormunden lassen wollen, sei dieses Plugin/Script empfohlen. Dadurch wird Safari veranlasst den “autocomplete” Flag in den HTML Formularen zu ignorieren. Hier der direkte downloadlink.

Mal schauen, ob mich Safari auf Dauer überzeugen kann oder ob ich nicht doch irgend wann wieder ganz auf Firefox umsteigen. Die Zeit wird es zeigen…

Strato und mod_rewrite die 3te

Posted on 4 July 2008 | No responses

So wie es scheint, unterstützt Strato nun endlich mod_rewrite. Das wurde aber auch langsam Zeit. Somit gehört die unschöne index.php in der URL endlich der Vergangenheit an.

ClearType Tuner

Posted on 10 June 2008 | No responses

Für alle LCDs und TFTs besteht immer das Problem der pixeligen Darstellung von Schriftarten. Windows XP bringt von Hause aus eine Art Weichzeichner mit, der die Kanten der Buchstaben glättet. Gerade auf den Laptops erleichtert dies das Lesen enorm. Diese Funktion ist aber nicht immer standardmäßig aktiviert. Dafür gibt es das kleine Tool “ClearType Tuner”, welches man unter dem Link direkt von Microsoft runterladen kann. Die Einstellungen können in der Systemsteuerung jederzeit rückgängig gemacht werden (das Tool installiert sich dorthin).

Der direkte Downloadlink: hier.

Glassfish Installation unter Windows

Posted on 9 June 2008 | 3 responses

In den meisten Fällen reicht es aus, einfach nur NetBeans runter zu laden und zu installieren. Dort wird der Glassfish automatisch mitgeliefert. Will man NetBeans aber nicht haben und eventuell sogar mehrere verschiedene Versionen des Glassfish parallel installieren, muss man andere Wege gehen.

Man lädt sich keine setup.exe runter, wie man es als Windowsnutzer gewöhnt ist, sondern ein JAR-Archiv von der Seite glassfish.dev.java.net. Auf der Downloadseite findet sich auch die folgende Anleitung auf englisch:

  • Prüfen, ob JAVA_HOME in den Umgebungsvariablen auf den richtigen JDK gesetzt sind.
  • In der Eingabeaufforderung im entsprechenden Verzeichnis folgenden Befehl ausführen:
java -Xmx256m -jar filename.jar
  • Der Server wird im Verzeichnis \glassfish entpackt. Danach folgende Befehle ausführen:
cd glassfish
lib\ant\bin\ant -f setup.xml
  • Done.

    Ob man es glaubt oder nicht, das war’s schon. Das Ant Script konfiguriert alles was nötig ist, um den Server mit:

    cd /bin
    asadmin start-domain domain1

    zu starten.

    Eclipse und Windows Vista 64 Bit Edition

    Posted on 21 March 2008 | 10 responses

    Nach langem Zögern habe ich mir nun auch endlich Windows Vista zugelegt. Immerhin hat das gute alte Windows XP bisher gute Dienste geleistet. Wenn ich aber update, dann richtig und dann musste es natürlich auch gleich die 64-Bit-Edition sein. Nun gibt es aber gerade in Kombination mit Eclipse 3.3.2 einige Probleme, die jedoch mit ein paar kleinen Tricks gelöst werden können.

    Clever wie man ist, installiert man natürlich die 64 Bit Version des JDK, der die JRE beinhaltet. Dummerweise lässt sich Eclipse damit aber nicht starten und beschwert sich mit einer unschönen Fehlermeldung. Nach ein paar Recherchen habe ich dann eine passende 64Bit Version von Eclipse 3.4 gefunden, die sich jedoch noch in Entwicklung befindet. Zwar lief diese  soweit ganz gut, nur kam es zu einigen Versionskonflikten bei den Plugins. Diese Lösung war also unzureichend.

    In einigen Foren gab es dann Hinweise, dass man doch einfach parallel eine 2. JRE installieren solle und zwar die 32Bit Version. Dies ist auch deshalb ohne weiteres möglich, da Vista 64 zwei Programmverzeichnisse hat: einmal für die 32 Bit Programme und einmal für die 64 Bit Programme. Gesagt getan und siehe da, es funktioniert und Eclipse startet ohne Probleme.

    Beim Erstellen neuer Projekte gibt es zudem ein paar Anzeigefehler. So wird beispielsweise die Scrollleiste nicht angezeigt und einzelne Projekte lassen sich nicht auswählen. Die Ursache, auch wenn es kaum zu glauben ist, ist die SetPoint Software von Logitech. Beendet man diese, verschwinden wie von Zauberhand auch die Anzeigefehler in Eclipse.  Um einige Erfahrungen reicher, kann ich nun Eclipse wie gewohnt auch unter Vista 64 Bit benutzen.

    « newer postsolder posts »

    Recent Posts

    Tag Cloud

    Anleitung Blog Browser CDT Coding CSS Design Eclipse Fedora Firefox Foto FTP Glassfish Google HowTo htaccess Installation Java JDK JSF Linux Mac MinGW MSYS OpenSource OS X php Plugin Qt Safari Scala Server Software Spiel Strato Theme Tool Tutorial Viren Webdesign Windows wjax WordPress XHTML XML

    Meta

    www.CodeVortex.de is proudly powered by WordPress and the SubtleFlux theme.

    Copyright © www.CodeVortex.de