Der Mittwoch war sehr informativ, hier mein Senf dazu:
Spring 3.0 und wie es weiter geht - Ein paar schöne neue Sachen sind dabei, wie zum Beispiel die SpEL. In wie weit einige dieser neuen Features wirklich den Weg in unsere Projekte finden, wird sich noch zeigen müssen. Was auch schon vorher bekannt war, aber noch mal erwähnt werden sollte: Spring wird definitiv nur noch modular angeboten werden. Eine Spring.jar mit allen Abhängigkeiten gehört ab der Version 3.0 der Vergangenheit an. Zwangsläufig ist man nun auf Ivy oder Maven angewiesen. Sonst gab es nach meinem Wissenstand keine Abweichungen von den Ankündigungen, die es bereits im Netz zu lesen gab.
RIA mit Spring - Hier hatte ich recht hohe Erwartungen, jedoch macht sich in mir nicht das Gefühl breit, zukünftig auf Spring Faces, MVC und/oder Web Flow setzen zu müssen. JSF 2.0 steht irgend wie auch noch außen vor. Hat mich persönlich alles nicht vom Hocker gehauen.
Scala at Work - Ein schneller Kurzausflug in die Welt von Scala und mit „schnell“ meinte ich wirklich schnell. Das Tempo war recht hoch, trotzdem ist einiges hängen geblieben. Somit kann ich als Fazit doch sagen, dass man sich mit Scala beschäftigen sollte. Warum? So wie ich es verstanden habe, können in Scala geschriebene Klassen nahtlos als Lib in bestehende Java-Applikationen eingebunden werden, da auch diese auf der gleichen JVM laufen. Ob das wirklich so nahtlos in der Praxis funktioniert, muss noch mal evaluiert werden. Die Hürde, Scala zu verwenden da wo es Sinn macht (!!!), würde erheblich sinken. Ich denke, ich werde da noch ein paar Recherchen machen müssen.
GUI Security - Der Vortrag war für mich sehr interessant und hilfreich. Es wurden viele Problemstellungen angesprochen, die auch wir in unseren Projekten haben. Der Redner (Mike Wiesner) zeigte einige Möglichkeiten auf, wie man Sicherheit (Rollen- und Rechtevergabe) in GUIs, unabhängig ob Web- oder Swing-Applikation, praktisch umsetzen kann. Diese unterschiedlichen Möglichkeiten wurden gleichzeitig bewertet und die Vor- und Nachteile aufgezeigt. Besonders die letzte Variante, wofür jedoch AspectJ benötigt wird, hat mir persönlich gefallen, da hier eine saubere Trennung zwischen den Domain-Objekten und den Sicherheits-Aspekten vorgenommen wird.
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