Als überzeugter Firefox-Nutzer ist man in der Regel doch sehr verwöhnt: Der Browser kann sehr gut an die eigenen Bedürfnisse angepasst und der Funktionsumfang durch Plugins beliebig erweitert werden. Als Umsteiger auf Mac OS X möchte ich erstmal Safari eine Chance geben sich zu beweisen. Safari ist schlank, schnell und einfach (das was Firefox mit der Version 0.8 auch mal war
) und hat mich positiv überrascht. Auf ein paar elementare Features möchte ich aber nicht verzichten und so hab ich mich im Netz auf die Suche gemacht, Safari etwas besser an meine Bedürfnisse anzupassen…
Der Webdeveloper oder Firebug kann im Safari ansatzweise durch den eingebauten Inspector ersetzt werden. An den Funktionsumfang der beiden Firefoxplugins kommt dieser zwar nicht ran, aber für einfache Recherchen im Code reicht er völlig aus und überzeugt durch eine intuitive Handhabung. Aktiviert wird dieser in der Konsole mit:
defaults write com.apple.Safari WebKitDeveloperExtras -bool true
Update 23.01.2009: Die “WebDeveloper Extras” können in den Einstellungen unter “Erweitert” aktiviert werden, was natürlich deutlich schneller und einfacher zu bewerkstelligen ist. (Danke für den Hinweis.)
Tabs sind in meinen Augen aus einem Browser nicht mehr wegzudenken. Safari unterstützt dies natürlich genau so gut wie alle anderen Browser, fast jedefalls:
defaults write com.apple.Safari TargetedClicksCreateTabs -bool true
Dieser Befehl sorgt dafür, dass stetes alle neuen Fenster nicht als Fenster geöffnet werden, sondern immer als Tabs.
Und für alle die sich nicht durch die “autocomplete” Sperre einiger Web Sites bevormunden lassen wollen, sei dieses Plugin/Script empfohlen. Dadurch wird Safari veranlasst den “autocomplete” Flag in den HTML Formularen zu ignorieren. Hier der direkte downloadlink.
Mal schauen, ob mich Safari auf Dauer überzeugen kann oder ob ich nicht doch irgend wann wieder ganz auf Firefox umsteigen. Die Zeit wird es zeigen…
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