Fedora 6 und Yum

Was die Installation neuer Software betrifft muss man sich im Gegensatz zu Windows ein wenig umstellen. Diesbezüglich stelle ich mich aber gerne um, denn wenn erstmal alles eingerichtet ist, läuft der Rest wie geschiert. Die Installation von Linux selber ist heut zutage ja gar kein Problem mehr: Iso runterladen, brennen, neu booten, Installationsanleitung folgen, fertig. Ok, ein wenig Hintergrundwissen ist zwar noch notwendig, aber wer eh ein Auge auf Linux geworfen hat, für den sollte das kein Problem mehr sein. Wenn ja, sollte man doch die Finger davon lassen.

Lange Rede, kurzer Sinn, es geht hier um Fedora 6 und yum und die Frage wie man zusätzliche Software installiert und vor allem wo man sie her bekommt. Die Installation von neuen Paketen läuft ähnlich wie mit rpm bei anderen Distribution, nur dass bei yum gleichzeitig alle Paketabhängigkeiten geprüft, fehlende Pakete automatisch runtergeladen und mitinstalliert werden. Die Programme und Pakete, die nicht von der Distribution selber angeboten werden, werden von anderen Quellen runtergeladen, sogenannten “Repositories”. Dies sind Seiten, die fertige Paket für Fedora anbieten. Da einzige Problem ist nur diese erst einmal einzubinden, denn standardmäßig sind nur die Server der Distribution vorkonfiguriert.

Die Konfigurationsdateien für die “Repositories” befinden sich im Verzeichnis /etc/yum.repos.d Wie unschwer an den Dateinamen zu erkennen ist, sind hier auch schon die vorkonfigurierten Dateien der Distribution enthalten. Diese sollte man nicht antasten und so lassen, wie sie sind. Internetseiten wie freshrpms.net machen es da einem einfach, neue Quellen zu installieren. Dort gibt es auf der Startseite gleich einen Link, unter dem man ein rpm-Pakte runterladen kann. Dies sollte man tun und anschließend wie üblich installieren. Hier einmal der Link, der sich aber in naher Zukunft ändern wird, weil Fedora 7 vor der Tür steht.

Nun befindet sich eine neue Datei in dem Verzeichnis: freshrpms.repo Wenn man nun

yum list available

ein gibt, sieht man, dass nun eine weitere Repositorie abgefragt wird, die von freshrpms. Jetzt ist es kein Problem mehr zum Beispiel den Mediaplayer xine zu installieren. Man gebe nun einfach ein:

yum install xine

und siehe da, nach wenigen Augenblicken wurden alle benötigten Pakete runtergeladen und installiert. Wenn man bestimmte Pakete updaten will, macht man das mit diesem Befehl:

yum update Paketname

oder nach Updates suchen mit:

yum check-update

Weitere Repositories:

Darüber hinaus werden die Pakete signiert, so das man sich von den Seite auch den Public Key runterladen kann. Aber das nur am Rande. Wie oben schon erwähnt, wenn man erstmal alle wichtigen Repositories integriert hat, ist die Installation oder das Updaten von Paketen von nun an ein Kinderspiel.

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